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Durch eine Wende in meinem Leben musste ich stehen bleiben und über mein Leben nachdenken. Dabei habe ich mich neu orientiert und mich den Menschen in meinem Umfeld von einem anderen Blickwinkel zugewendet. Ich habe meine eigenen Werte und Einstellungen nochmals unter die Lupe genommen. Ich wollte auch mehr über die Menschen und ihre Beweggründe und Handlungen erfahren und verstehen.
So habe ich das Psychotherapeutische Propädeutikum bei der Lehranstalt der Erzdiözese Wien für Berufstätige absolviert. Anschließend habe ich mich für das Fachspezifikum Logotherapie und Existenzanalyse entschieden. Ausschlaggebend für meine Entscheidung war, dass diese Therapierichtung ziel- und ressourcenorientiert arbeitet. Wichtig war auch, dass hier der Mensch als suchend nach einem sinnvollen, in Freiheit und Verantwortung gestalteten Leben verstanden wird. Die Probleme und Schicksalsschläge der Betroffenen werden angenommen und es wird ein ganz individueller Umgang aufgrund der bisherigen Fähigkeiten und Kompetenzen erarbeitet. Durch diese aktive Auseinandersetzung werden meist einige neue Möglichkeiten eröffnet.
Während meiner Ausbildung konnte ich unterschiedlichste Erfahrungen sammeln. Unter anderem habe ich bei pro mente Wien psychisch erkrankte Menschen in ihrem Alltag begleitet, sowie im Clara Fey Kinderdorf das Team bei der Betreuung von geistig und körperlich behinderten Kindern unterstützt. In einem Pensionisten-Wohnhaus begleitete und betreute ich einige Bewohner ein Stück ihres Weges. Auf der psychiatrischen Abteilung des Sozialmedizinischen Zentrums Ost konnte ich als Mitglied eines interdisziplinären Teams einen Beitrag für Menschen in Krisensituationen leisten. Ich denke gerne an die Menschen, denen ich begegnet bin und wünsche ihnen auf diesem Weg ein erfülltes, glückliches Leben!
Seit 2008 arbeite ich in freier Praxis und bin nun seit 2010 eingetragene Psychotherapeutin (PsychotherapeutInnenliste des Bundesministeriums für Gesundheit)
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